




Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Apple
Die Aktualisierung für Adobe Photoshop CS 5 mit der Versionsnummer 12.0.4 brachte unter anderem Unterstützung für Apps, die von dem Photoshop Touch SDK Gebrauch machen. Entwickler werden damit in die Lage versetzt, über Tablets und Smartphones direkt mit Photoshop auf einem Computer zu kommunizieren. Heute veröffentlichte Adobe drei dazugehörigen Apps: Color Lava, Eazel und Nav, die Kreativen bei ihrer Arbeit zur Seite stehen sollen.
Adobe Color Lava ist dabei am besten mit einer herkömmlichen Palette zu vergleichen. Ganz intuitiv wählt man mit dem Finger eine der Farben aus den Töpfen und wischt damit über die Freifläche in der Mitte. Wie in der realen Farbwelt wird die Intensität der Fingerfarbe geringer, je häufiger man damit übers Display fährt.
Durch die Aufnahme weiterer Farben lässt sich ein individueller Ton mischen, ganz nach Geschmack. So können auf eine sehr direkte und lebensnahe Art und Weise genau die Farben kreiert werden, die man gerade benötigt. Sogar an einen kleinen Wassertopf haben die Entwickler gedacht – er "reinigt" den Finger von allen Farbresten. Die Anzahl der möglichen Farbwerte an sich wird zwar auch mittels detaillierter Einstellungen für Farbton, Sättigung und Helligkeit nicht erhöht. Die Kontrolle über die Nuancen ist so jedoch nahezu unermesslich.
Abgesehen von diesen verspielten Details hat Color Lava auch wirklich praktische Funktionen. Zum einen ermöglicht die Anbindung an Photoshop CS 5 die direkte Kontrolle über das Farbreglerbedienfeld. Dessen Werte können an die iPad-App übertragen und umgekehrt, dort erstellte Farben an das Programm gesendet werden. Wahlweise erlaubt Color Lava auch das Versenden einer erstellten Farbpalette via E-Mail. Wer unterwegs am besten mischen kann, darf seine Kreationen auf dem iPad für eine spätere Übertragung speichern.
Mit Adobe Eazel bekommen Amateure, Hobbyisten und Fortgeschrittene eine Anwendung an die Hand, die sowohl mit Photoshop auf dem Rechner als auch Adobe Color Lava zusammenarbeitet. Eine wirkliche Bedienoberfläche gibt es nur im Sinne einer freien Fläche - Steuerungselemente müssen gesondert per Fünffinger-Tap aufgerufen werden.
Besonders interessant ist bei dieser App die Möglichkeit, "nasse" und "trockene" Techniken zu kombinieren. Dank dieser, laut Hersteller "bahnbrechenden neuen Technologie" lassen sich die jeweils unterschiedlichen Eigenschaften trockener und nasser Farbe voll ausnutzen. Wie Color Lava verfügt auch Adobe Eazel über eine Funktion zum Versenden fertiger Bilder. Der Clou: Nach der Übertragung an Adobe Photoshop wird das Bild dort neu gerendert und kann inklusive Ebenen in einem Dateiformat der Wahl gespeichert werden.
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