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Ein neues iPod-Soundsystem: Was für ein Wunder! Die Vorstellung derlei Produkte entlockt dem informierten Kunden zwischenzeitlich nur noch ein leichtes Schulterzucken - zu inflationär gebärdeten sich solche Produktneuigkeiten in der Vergangenheit. Passende Sounddocks die auf Apples iPad zugeschnitten sind, sind dagegen noch recht selten in der freien Wildbahn anzutreffen. Wie schön, bleibt somit noch genügend Sinn für einen Artikel zum neuen JBL on Beat* für unsere Leser erhalten.
Die Schönheit liegt im Auge des Betrachters und Nachts ist es meist kälter als draußen - solche Binsen behalten auch beim JBL on Beat Sounddock ihre unverrückbare Gültigkeit. Dessen ungeachtet orientiert sich die Gestaltung des wahlweise in schwarz oder weiß erhältlichen Soundsystems an den bisherigen Modellen aus dem Hause JBL - ob es gefällt, soll bitteschön der Kunde entscheiden. Das Dock nimmt sowohl jedes iPad, iPhone als auch jeden iPod auf - nur einen Dock Connector müssen sie vorweisen können. Apropos Dock: Dieses bedarf keines Adapters, den das jeweilige Gerät "schwebt" frei in der Halterung. Dieses Prinzip kennt man beispielsweise schon vom B&W Zeppelin. Apropos: Das Dock sorgt nicht nur für die Verbindung zu den Lautsprechern, sondern lädt die Gerätschaften auch gleich auf – auch das iPad. Ferner kann man das JBL on Beat auch am Rechner anschließen um die Daten (Musik etc.) abzugleichen.
Leider geizt der Hersteller beim benötigten USB-Kabel, dieses fehlt ebenso im Lieferumfang wie auch ein Composite-Videokabel. Dieses benötigt man um das Sounddock mit dem TV zu verbinden, denn auch darauf versteht es sich. Wer im Übrigen zum Beispiel seinen Dock-Connector-losen iPod shuffle verwenden möchte, der freut sich über den AUX-Eingang - auch hier leider kein Kabel dabei. Dagegen findet sich im Karton eine kleine Fernbedienung - nett. Soweit zur technischen Ausstattung, die Frage nach der Güte des Klangs bleibt indes vorerst unbeantwortet bis zum hiesigen Marktstart im Juni.
Ein kleines Bonbon versteckt sich noch im JBL on Beat: Das Dock ist drehbar, so kann der Anwender beispielsweise seine Alben im Cover-Flow-Modus durchstöbern. Freilich funktioniert dies nur beim iPhone und beim iPod touch - das iPad ist für solche Akrobatik dann doch etwas zu mächtig. Fairerweise muss man sagen, dass diese "Innovation" nicht ganz neu ist. Der englische Soundspezialist B&W verbaute eine solche, drehbare Konstruktion schon zuvor im Zeppelin Mini – allerdings ist diese Lösung generell nicht kompatibel zum iPad, das JBL on Beat dagegen sehr wohl.
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